Meine Chile-Reise begann in der Hauptstadt Santiago – und zwar direkt zum Unabhängigkeitstag. Überall Musik, Tänzer, Flaggen, Grillduft und Menschen, die so selbstverständlich Cueca tanzen, während die Anden im Abendlicht glänzten.
Per Flugzeugt ging es dann in die Atacama-Wüste, die so trocken ist, dass selbst Kakteen wahrscheinlich Wasserflaschen besitzen.
Das Programm hat genau zu mir gepasst: Horseback Riding durch rote Canyons, Baden im kalten Salzsee, wo man so mühelos schwebt, Begegnungen mit der indigenen Kultur und eine Fahrradtour durch Landschaften, bei denen ich vor lauter Staunen fast vergessen hätte, wie anstrengend Treten eigentlich ist.
Die Lodge war außerdem so traumhaft und es ließen sich von dort perfekt Sternschnuppen beobachten.
Ein weiteres Highlight waren die Momente bei Aguas Calientes. Auf über 4000 Höhenmetern dieses Farbenspiel der Sonne, das die gesamte Landschaft permanent in neue Kunstwerke verwandelte. Die Luft dünn und die Aussicht einfach nur gigantisch.
Weiter ging’s in den legendären Torres del Paine. Patagonien begrüßte mich mit Wind, der Frisuren grundsätzlich ablehnt, und einer Natur, die alle drei Minuten das Wetter wechseln möchte.
Ich unternahm schon wieder eine Reittour, weil es einfach das schönste ist, auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen.
Die Gletscher-Bootsfahrt schließlich war pure Magie: Diese blau schimmernden Eiswände, das klare Licht, das so wunderschön war, da. Ich schaute einfach – und staunte. Da war der „Whiseky on the Gletscher-Rocks“ komplett Nebensache.
Zwischen Wüste, Vulkanen, heißen Quellen, Höhenluft und patagonischem Drama hat Chile mir gezeigt, wie unglaublich faszinierend ein Land sein kann.
Diese Reise war eine absolute Once-in-a-Lifetime-Erfahrung – ein Mix aus Staunen, Lachen, Abenteuer, Naturwundern und „Wie kann das alles gleichzeitig existieren?“. Die Momente sind unvergesslich.
Für diese Reise bin ich unendlich dankbar.






















