Namibia hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Diese unglaubliche Weite, die Stille der Wüste und Landschaften, die manchmal fast unwirklich erscheinen.
Gemeinsam mit meiner großartigen Truppe und unserem wunderbaren Reiseleiter Heiner ging es auf Abenteuer, das ich jetzt noch nicht vergessen habe. Und immer dabei: unsere legendäre „Wildsau“ – das Safarifahrzeug, das uns zuverlässig durch Namibia brachte und schnell zu einem festen Teil unserer Reise wurde. Kilometer um Kilometer waren wir mit ihr über endlose Straßen, durch beeindruckende Landschaften und mitten ins Abenteuer unterwegs.
Nach Ankunft in Windhoek ging es gleich weiter in den Etosha Nationalpark.
Hier erlebten wir Namibia von seiner wilden Seite. Mit unserer „Wildsau“ ging es auf Safari, immer gespannt darauf, welches Tier wir als Nächstes entdecken würden. Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und diese besondere Atmosphäre der afrikanischen Wildnis zu erleben, war einfach unbeschreiblich!
Doch Namibia war für uns nicht nur Beobachten und Staunen – wir waren mittendrin als wir in der Wildnis übernachteten. Wir übernachteten in der Wildnis, lauschten nachts den unbekannten Geräuschen und fragten uns durchaus ein wenig nervös, was sich da draußen wohl bewegt. Und ja, der Gedanke, dass da draußen ein Löwe sein könnte, sorgte für den einen oder anderen unruhigen Moment. Genau dieses Gefühl aus Abenteuer, Respekt vor der Natur und ein bisschen Nervenkitzel machte diese Übernachtung in der Wüste aber zu etwas Besonderem.
Ein weiteres Highlight erwartete uns im Sossusvlei. Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg, um den Sonnenuntergang zwischen den riesigen Dünen zu erleben. Als die ersten Sonnenstrahlen die Wüste in intensive Rot-, Orange-, und Goldtöne tauchte, war das frühe Aufstehen vergessen. Diese Stille und die scheinbar endlose Weite werde ich nie vergessen. Man muss aber sagen, es ist ganz schön anstrengend, durch die Sanddünen zu laufen.
Nicht weniger beeindruckend war Deadvlei mit seinem hellen Lehmboden, den dunklen abgestorbenen Bäumen und den leuchtend roten Dünen im Hintergrund. Ein Ort, den man von vielen Bildern kennt, aber wenn man dort ist, man einfach sprachlos ist.
In Swakopmund zeigte sich Namibia von einer ganz anderen Seite. Bei einer Kajaktour kamen uns neugierige Robben unglaublich nah, schwammen neben unseren Kajaks und sorgten für jede Menge Spaß.
Was diese Reise aber besonders gemacht hat, waren nicht nur die faszinierenden Orte. Es waren auch die kleinen Momente dazwischen: Gemeinsam durch die endlose Landschaft fahren, staunen, lachen, Geschichten erzählen, zusammen Abenteuer erleben, abends einen eiskalten Gin Tonic trinken (wisst ihr, dass Gin Tonic gut gegen Malaria ist?) und die leckere namibische Küche genießen.
Unsere Gruppe war einfach großartig – und Heiner mit seinem Wissen, seinem Humor und seiner Begeisterung für Namibia war ein besonderer Reiseleiter. Er hat uns nicht nur die schönsten Seiten des Landes gezeigt, sondern uns auch Namibia näher gebracht.
Namibia ist ein Land, das man nicht einfach nur bereist. MAN ERLEBT ES!
Und vielleicht ist genau das das Besondere: Man kommt wegen der spektakulären Landschaften und der Tierwelt – und reist mit Erinnerungen nach Hause, die man niemals geplant hätte.
Gerne plane ich auch Ihre persönliche Namibia Reise und gebe meine Erfahrungen und Tipps an Sie weiter.
Ihre Alexandra Kori-Lindner






