Patagonien stand schon lange auf meiner Wunschliste – und diese Reise hat mich wirklich begeistert. Unglaubliche Landschaften, ganz viel Natur und immer wieder Erlebnisse, bei denen man einfach nur dasteht und denkt: Wow!
Bevor es für uns allerdings Richtung Patagonien ging, startete unsere Reise erst einmal mit einem absoluten Highlight.
Iguazú – was für ein Start!
Die Iguazú-Wasserfälle waren einfach nur beeindruckend. Man kennt natürlich vorher schon unzählige Bilder, aber wenn man dann tatsächlich davorsteht und diese unglaublichen Wassermassen sieht und hört, ist das noch einmal etwas ganz anderes.
Wir haben die Fälle zu Fuß und mit den kleinen Bahnen erkundet und konnten uns dafür genügend Zeit nehmen. Für mich hat sich der Abstecher nach Iguazú auf jeden Fall gelohnt und ich würde die Wasserfälle jederzeit wieder mit einer Argentinien- und Patagonienreise kombinieren.
Danach ging es weiter nach Buenos Aires und anschließend immer weiter Richtung Süden bis nach Ushuaia – ans sprichwörtliche Ende der Welt.
Ventus Australis – für mich eines der Highlights der Reise
In Ushuaia begann unsere Fahrt mit der Ventus Australis durch Feuerland. Und die kann ich wirklich uneingeschränkt empfehlen.
Das Schiff ist klein und überschaubar, der Service toll und man hat einfach das Gefühl, auf eine ganz besondere Art unterwegs zu sein.
Ein absolutes Highlight waren für mich die Zodiacfahrten. Mit den kleinen Booten ging es immer wieder an Land oder ganz nah an diese ursprüngliche Landschaft heran. Genau dafür macht man so eine Reise!
Kap Hoorn – wir hatten richtig Glück
Und dann natürlich Kap Hoorn.
Die Anlandung dort ist immer wetterabhängig und bei uns sah es zwischenzeitlich tatsächlich so aus, als würde es nicht klappen. Umso größer war die Freude, als wir dann doch mit den Zodiacs an Land konnten.
Am Kap Hoorn zu stehen, war schon ein ganz besonderer Moment. Und wahrscheinlich war er für mich noch ein bisschen besonderer, weil wir vorher gar nicht wussten, ob wir ihn überhaupt erleben würden.
Torres del Paine – diese Landschaft!
Weiter ging es nach Chile in den Torres-del-Paine-Nationalpark.
Berge, Seen, diese unglaubliche Weite – genau so hatte ich mir Patagonien vorgestellt. Wir haben dort auch eine Wanderung gemacht, aber man muss definitiv kein großer Wanderer sein, um diese Landschaft genießen zu können.
Für Naturliebhaber ist der Torres del Paine für mich ein absolutes Muss.
Perito Moreno – einfach beeindruckend
Ein weiteres Highlight war der Perito-Moreno-Gletscher.
Wir konnten ihn gleich aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven erleben. Zunächst von den Rundwegen aus, von denen man immer wieder fantastische Ausblicke auf den Gletscher und die riesige Eisfront hat.
Und dann noch einmal vom Wasser aus. Dabei bekommt man ein ganz anderes Gefühl dafür, wie gewaltig dieser Gletscher tatsächlich ist.
Auch hier gilt für mich: Bilder sind toll – aber selbst davorzustehen ist einfach etwas ganz anderes.
Mein Fazit
Diese Reise war für mich vor allem eines: Natur, Natur und nochmals Natur – und zwar unglaublich beeindruckende.
Von den gewaltigen Iguazú-Wasserfällen über Buenos Aires und Ushuaia, die Fahrt mit der Ventus Australis durch Feuerland und unser glückliches Anlanden am Kap Hoorn bis hin zum Torres del Paine und dem Perito-Moreno-Gletscher – die Reise hatte so viele unterschiedliche Highlights, dass ich mich kaum für eines entscheiden könnte.
Wer beeindruckende Landschaften liebt, gerne draußen unterwegs ist und Lust auf eine außergewöhnliche Reise hat, dem kann ich Patagonien wirklich nur ans Herz legen.
Und gerade die Kombination mit Iguazú und der Ventus Australis würde ich persönlich jederzeit wieder genauso machen.
Für mich definitiv eine dieser Reisen, an die man noch sehr lange zurückdenkt.











