San Francisco, Lake Tahoe und Sonoma County

Reisebericht von: Ilka Diedrich-Eder

Rundreise durch Nord Kalifornien

Meine Reise startet in Frankfurt. Mit Condor geht es Nonstop nach San Francisco.
Toller Bordservice- die Zeit vergeht schnell und dann bin ich da:
In der wohl bekanntesten Stadt Nord-Kaliforniens.
Schon bei der Ankunft spüre ich diese besondere Energie, die die Stadt ausstrahlt.
Steile Straßen, historische Cable Cars und der Blick auf die Golden Gate Bridge schaffen sofort das Gefühl an einem besonderen Ort angekommen zu sein.
Meine Unterkunft (Hotel Caza) liegt fußläufig zu Fisherman’s Wharf mit dem berühmten Pier 39. Dort geht es auch nach Ankunft direkt zu Fuß hin. Schon beim Schlendern über die lebhafte Hafenpromenade liegt der Duft von frischen Sauerteigbrot, Seafood und salzigem Meerwasser in der Luft. Straßenkünstler, Möwen – herrlich.
Die eigentlichen Stars des Piers warten schon an den Holzstegen direkt am Wasser auf mich: Dutzende Seelöwen, die sich in der Sonne rekeln.
Den Abend lasse ich in einem typischen Seafood Restaurant (Pier Market Seafood Restaurant) bei einem leckeren Bier und der berühmter Clam Chowder ausklingen.

Tag 2 führt mich auf einer Walking-Tour mit einem deutschen Reiseführer (Frank aus Cisco) durch steile Straßen und tolle Viertel. Im Chinatown, das älteste und größte chinesische Viertel Nordamerikas, tauche ich in eine völlig andere Welt ein. Bunte Lampions und exotische Düfte verleihen diesem Viertel einen ganz besonderen Charme.
Eine Hafentour am Nachmittag ist ein MUSS. Die Tour führt an Alcatraz vorbei und unter der Golden Gate Bridge durch – ein atemberaubender Augenblick.

An Tag 3 geht es mit dem E-Bike durch die Stadt. Mit Blazing Saddles und einem Guide gehts es über steile Straßen, vorbei an den Painted Ladies am Alamo Square, Golden Gate Park sowie Mission Disctrict – bekannt für seine Wandmalereien. Haight-Ashbury darf natürlich auch nicht fehlen. Das Viertel wurde durch den Sommer of Love 1967 weltberühmt. Die Hippie-Bewegung ist heute noch spürbar.

Nach diesen erlebnisreichen Tagen geht es für mich und meine Reisegruppe weiter und führt mich Richtung Sierra Nevada vorbei an sanften Hügeln und weiten Ebenen und schließlich hinauf in die Berge, auf denen noch Schnee liegt. Je weiter wir die Küste hinter uns lassen, desto mehr verändert sich die Landschaft.
In South Lake Tahoe angekommen werde ich direkt mit einem Anblick belohnt, der mich sofort begeistert: tiefblaues und glasklares Wasser, umgeben von dichten Wäldern und imposanten Berggipfeln.
Mein Übernachtungshotel ist das Margaritaville Resort.
Sehr empfehlenswert – ein tolles Hotel – gleich gegenüber von Nevada. Denn der Lake Tahoe liegt in beiden Staaten: Kalifornien und Nevada.
Bei einer Wanderung überquere ich zu Fuß die Staatsgrenze – mit dem einen Fuß in Kalifornien – der andere ist in Nevada.
Oben angekommen, bleibt mir fast die Luft weg – so atemberaubend ist der Blick von oben.

Am nächsten Tag geht’s es mit Clearly Tahoe in Glasboden-Kanus auf den See. Besonders beeindruckend ist die malerische Emerald Bay mit der Insel Fannette Island, auf der noch heute die Reste eines Tee-Hauses thronen, dass die damalige Besitzerin Anfang des 20. Jahrhunderts dort errichten ließ.
Nicht umsonst zählt diese Bucht mit dem grünblauen, glasklaren Wasser zu den schönsten Orten am Lake Tahoe.
Der Lake Tahoe ist übrigens der zweittiefste Gletscher-See der USA mit über 500m Tiefe.
Die Zeit am Lake Tahoe entschleunigt, es gibt zahlreiche Freizeitangebote im Sommer, wie auch im Winter: Ein Outdoor-Paradies.
Fun Fakt: In Nevada sind Glücksspiele erlaubt. So kann man abends gleich sein Glück in verschiedenen Casinos auf die Probe stellen 😉

Ich verabschiede mich nur ungern von dieser beeindruckenden Kulisse – aber das nächste Highlight wartet schon auf mich:
Richtung Westen geht es in die Weinregion Sonoma County, eine der ältesten und historisch bedeutendsten Weinregionen Kaliforniens.

Santa Rosa ist die größte Stadt im Sonoma County und wirkt wie das „Tor“ zum Weinland, zu Redwoods und auch zur kalifornischen Nordküste.
Das Besondere an Santa Rosa ist auch, dass Charles M. Schulz Museum. Hier erfährt man viel über die Peanuts-Comics, sein Leben und seinen Einfluss auf die Popkultur.

Die Stadt ist gemütlich. Es gibt nette Parks und schöne kleine Hotels, wie z.B. das Art House oder das e-Hotel.
Natürlich besuchen wir auch eine Sekt-Kellerei und testen bei einer Weinprobe leckere Weine.
Tipp: Korbel Winery und St. Francis Winery & Vineyards.

Ein Ort zum Nüchtern werden und Runterkommen ist der Armstrong Redwoods State Natural Reserve. Perfekt für einen halben Tagesausflug. Ich laufe über weiche Waldwege, vorbei an moosbedeckten Ästen und riesigen Wurzeln. Das Licht fällt nur gefiltert durch das dichte Blätterdach und man hat das Gefühl in eine längst vergangene Welt einzutreten. Übrigens ist es selbst im Sommer hier angenehm frisch, weil der Wald ein eigenes kleines Mikroklima hat.
Beim Bestaunen der Küsten-Mammutbäume fühle ich mich ganz klein und ehrfürchtig. Der älteste Baum ist der Colonel Armstrong Tree mit über 1400 Jahren und der Parson Jones ist mit fast 100 m der höchste Baum im Reserve.

Hoteltipps in dieser Gegend: Das Flamingo-Resort für Familien oder aber auch das Fairmont mit ausgezeichneter Küche und hervorragendem Spa-Bereich.

Von Santa Rosa geht meine Reise wieder zurück nach San Francisco.
Ich bestaune ein letztes Mal vom Battery Spencer Aussichtspunkt die Golden Gate Bridge- die morgendlichen Nebelschwaden über der Bucht lösen sich langsam auf und machen der Sonne Platz.
Ein magisches Gefühl.

Diese Rundreise vereint auf einzigarte Weise das pulsierende Stadtleben von San Francisco, die beeindruckende Natur der Sierra Nevada rund um den Lake Tahoe sowie die Genuss- und Weinregion Sonoma County. Eine abwechslungsreiche Route, die die Vielfalt Nordkaliforniens eindrucksvoll erlebbar macht!

San Francisco, Lake Tahoe und Sonoma County
San Francisco, Lake Tahoe und Sonoma County,
, 3. Juni 2026
3. Juni 2026
Ilka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-EderIlka Diedrich-Eder

Der/die Autor*in:

Ilka Diedrich-Eder

Meine Reise startet in Frankfurt. Mit Condor geht es Nonstop nach San Francisco. Toller Bordservice- die Zeit vergeht schnell und dann bin ich da: In der wohl bekanntesten Stadt Nord-Kaliforniens. Schon bei der Ankunft spüre ich diese besondere Energie, die die Stadt ausstrahlt. Steile Straßen, historische Cable Cars und der Blick auf die Golden Gate Bridge schaffen sofort das Gefühl an einem besonderen Ort angekommen zu sein. Meine Unterkunft (Hotel Caza) liegt fußläufig zu Fisherman's Wharf mit dem berühmten Pier 39. Dort geht es auch nach Ankunft direkt zu Fuß hin. Schon beim Schlendern über die lebhafte Hafenpromenade liegt der Duft von frischen Sauerteigbrot, Seafood und salzigem Meerwasser in der Luft. Straßenkünstler, Möwen - herrlich. Die eigentlichen Stars des Piers warten schon an den Holzstegen direkt am Wasser auf mich: Dutzende Seelöwen, die sich in der Sonne rekeln. Den Abend lasse ich in einem typischen Seafood Restaurant (Pier Market Seafood Restaurant) bei einem leckeren Bier und der berühmter Clam Chowder ausklingen. Tag 2 führt mich auf einer Walking-Tour mit einem deutschen Reiseführer (Frank aus Cisco) durch steile Straßen und tolle Viertel. Im Chinatown, das älteste und größte chinesische Viertel Nordamerikas, tauche ich in eine völlig andere Welt ein. Bunte Lampions und exotische Düfte verleihen diesem Viertel einen ganz besonderen Charme. Eine Hafentour am Nachmittag ist ein MUSS. Die Tour führt an Alcatraz vorbei und unter der Golden Gate Bridge durch - ein atemberaubender Augenblick. An Tag 3 geht es mit dem E-Bike durch die Stadt. Mit Blazing Saddles und einem Guide gehts es über steile Straßen, vorbei an den Painted Ladies am Alamo Square, Golden Gate Park sowie Mission Disctrict - bekannt für seine Wandmalereien. Haight-Ashbury darf natürlich auch nicht fehlen. Das Viertel wurde durch den Sommer of Love 1967 weltberühmt. Die Hippie-Bewegung ist heute noch spürbar. Nach diesen erlebnisreichen Tagen geht es für mich und meine Reisegruppe weiter und führt mich Richtung Sierra Nevada vorbei an sanften Hügeln und weiten Ebenen und schließlich hinauf in die Berge, auf denen noch Schnee liegt. Je weiter wir die Küste hinter uns lassen, desto mehr verändert sich die Landschaft. In South Lake Tahoe angekommen werde ich direkt mit einem Anblick belohnt, der mich sofort begeistert: tiefblaues und glasklares Wasser, umgeben von dichten Wäldern und imposanten Berggipfeln. Mein Übernachtungshotel ist das Margaritaville Resort. Sehr empfehlenswert - ein tolles Hotel - gleich gegenüber von Nevada. Denn der Lake Tahoe liegt in beiden Staaten: Kalifornien und Nevada. Bei einer Wanderung überquere ich zu Fuß die Staatsgrenze - mit dem einen Fuß in Kalifornien - der andere ist in Nevada. Oben angekommen, bleibt mir fast die Luft weg - so atemberaubend ist der Blick von oben. Am nächsten Tag geht's es mit Clearly Tahoe in Glasboden-Kanus auf den See. Besonders beeindruckend ist die malerische Emerald Bay mit der Insel Fannette Island, auf der noch heute die Reste eines Tee-Hauses thronen, dass die damalige Besitzerin Anfang des 20. Jahrhunderts dort errichten ließ. Nicht umsonst zählt diese Bucht mit dem grünblauen, glasklaren Wasser zu den schönsten Orten am Lake Tahoe. Der Lake Tahoe ist übrigens der zweittiefste Gletscher-See der USA mit über 500m Tiefe. Die Zeit am Lake Tahoe entschleunigt, es gibt zahlreiche Freizeitangebote im Sommer, wie auch im Winter: Ein Outdoor-Paradies. Fun Fakt: In Nevada sind Glücksspiele erlaubt. So kann man abends gleich sein Glück in verschiedenen Casinos auf die Probe stellen ;-) Ich verabschiede mich nur ungern von dieser beeindruckenden Kulisse - aber das nächste Highlight wartet schon auf mich: Richtung Westen geht es in die Weinregion Sonoma County, eine der ältesten und historisch bedeutendsten Weinregionen Kaliforniens. Santa Rosa ist die größte Stadt im Sonoma County und wirkt wie das "Tor" zum Weinland, zu Redwoods und auch zur kalifornischen Nordküste. Das Besondere an Santa Rosa ist auch, dass Charles M. Schulz Museum. Hier erfährt man viel über die Peanuts-Comics, sein Leben und seinen Einfluss auf die Popkultur. Die Stadt ist gemütlich. Es gibt nette Parks und schöne kleine Hotels, wie z.B. das Art House oder das e-Hotel. Natürlich besuchen wir auch eine Sekt-Kellerei und testen bei einer Weinprobe leckere Weine. Tipp: Korbel Winery und St. Francis Winery & Vineyards. Ein Ort zum Nüchtern werden und Runterkommen ist der Armstrong Redwoods State Natural Reserve. Perfekt für einen halben Tagesausflug. Ich laufe über weiche Waldwege, vorbei an moosbedeckten Ästen und riesigen Wurzeln. Das Licht fällt nur gefiltert durch das dichte Blätterdach und man hat das Gefühl in eine längst vergangene Welt einzutreten. Übrigens ist es selbst im Sommer hier angenehm frisch, weil der Wald ein eigenes kleines Mikroklima hat. Beim Bestaunen der Küsten-Mammutbäume fühle ich mich ganz klein und ehrfürchtig. Der älteste Baum ist der Colonel Armstrong Tree mit über 1400 Jahren und der Parson Jones ist mit fast 100 m der höchste Baum im Reserve. Hoteltipps in dieser Gegend: Das Flamingo-Resort für Familien oder aber auch das Fairmont mit ausgezeichneter Küche und hervorragendem Spa-Bereich. Von Santa Rosa geht meine Reise wieder zurück nach San Francisco. Ich bestaune ein letztes Mal vom Battery Spencer Aussichtspunkt die Golden Gate Bridge- die morgendlichen Nebelschwaden über der Bucht lösen sich langsam auf und machen der Sonne Platz. Ein magisches Gefühl. Diese Rundreise vereint auf einzigarte Weise das pulsierende Stadtleben von San Francisco, die beeindruckende Natur der Sierra Nevada rund um den Lake Tahoe sowie die Genuss- und Weinregion Sonoma County. Eine abwechslungsreiche Route, die die Vielfalt Nordkaliforniens eindrucksvoll erlebbar macht!

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